Kosten


Aktuell: Einführung des Anordnungsmodells am 01. Juli 2022

Um die Versorgungssituation von Psychotherapieleistungen zu verbessern und Betroffenen den Zugang zur Behandlung zu erleichtern, hat der Bundesrat beschlossen, dass die psychologische Psychotherapie ab dem 1. Juli 2022 von der Grundversicherung übernommen wird, sofern sie ärztlich angeordnet ist. 

 

Zum jetzigen Zeitpunkt (Anfang Juli) ist allerdings noch nicht klar, welcher Tarif und welche Tarifstruktur zur Anwendung kommen sollen. Diesbezügliche Entscheidungen der kantonalen Gesundheitsbehörden stehen noch aus. 

 

Vor dem Hintergrund der ungeklärten Rahmenbedingungen bietet die Psychotherapeutische Praxis Marti vorläufig keine psychotherapeutische Behandlung zu Lasten der Grundversicherung an. 

 

Damit gelten vorerst weiterhin die untenstehende Konditionen, bis Klarheit über die Umsetzung des neuen Anordnungsmodells besteht. 


Tarife

Das Honorar orientiert sich an den Tarifempfehlungen der Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen FSP.

  • Einzelsitzung à 50 Minuten (in der Praxis, per Telefon oder online) inklusive Vor- und Nachbearbeitung: Fr. 180.-
  • Sitzungen im Mehrpersonensetting (Paar-, Familien-, Arbeitgebergespräche) à 75 Minuten: Fr. 250.-
  • Übrige Leistungen wie die Erstellung von Berichten, Korrespondenz mit Ärzten, Telefonate mit Angehörigen etc. werden in 10-Minuten-Einheiten anteilig, d. h. à Fr. 36.-, verrechnet.
  • Die Rechnungsstellung erfolgt monatlich mit einer Zahlungsfrist von 30 Tagen.

Finanzierung

Privatabrechnung

Sie haben die Möglichkeit, die Kosten selbst zu tragen. Damit erachten Sie die Nutzung der psychologischen Dienstleistung als persönliche Investition in Ihre Entwicklung und in Ihr Wohlbefinden. Ein Vorteil für Sie kann sein, dass Sie absolute Diskretion geniessen: Es gelangt keinerlei Information über die Behandlung an Dritte (z. B. Ärzte, Krankenkassen, Versicherungen).

Zusatzversicherung

Psychologische Beratung und psychologische Psychotherapie werden zurzeit noch nicht von der Grundversicherung der Krankenkassen bezahlt. In der Regel leisten jedoch Zusatzversicherungen einen Beitrag an die Therapiekosten für Psychotherapie. Wenn Sie über eine Zusatzversicherung verfügen, informieren Sie sich bitte im Vorfeld über die Bedingungen Ihrer Krankenkasse. Einige Zusatzversicherungen verlangen eine Überweisung durch einen Hausarzt.

Unfall

Bei psychischen Beschwerden infolge von Unfällen übernimmt ggf. Ihre Unfallversicherung auf Antrag die Kosten für die Psychotherapie.

Opferhilfe

Falls Sie Opfer einer Straftat (z. B. Missbrauch, Geiselnahme, Überfall, Stalking) sind, gibt es gemäss Opferhilfegesetz die Möglichkeit, die Übernahme der Psychotherapiekosten zu beantragen. Für weitere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt auf mit der Opferhilfe Ihres Wohnkantons. Für Zürich ist dies die Opferberatung Zürich.

Terminverhinderung und versäumte Sitzungen

Vereinbarte Termine sind verbindlich und werden zum bekannten Tarif verrechnet, falls keine rechtzeitige Absage erfolgt, was bedeutet mindestens 24 Stunden vor der Sitzung. Die Benachrichtigung kann per Telefon, Email oder SMS erfolgen. Versäumte Sitzungen werden - unabhängig von den Gründen - verrechnet.